Um den Impfschutz langfristig zu sichern, soll die Therapie über mindestens 3 bis 5 Jahre fortgesetzt werden, wobei die Patientin oder der Patient etwa einmal pro Monat eine Erhaltungsdosis erhält.
In besonders gefährdeten Berufsgruppen wird die Hyposensibilisierung meist so lange weitergeführt, wie der Kontakt mit den jeweiligen Insekten besteht. Dazu zählen zum Beispiel Imkerinnen und Imker, Gärtnerinnen und Gärtner und Feuerwehrleute. Auch Mastozytose-Patientinnen und -patienten zählen zu den Risikogruppen und erhalten eine zeitlich unbegrenzte, lebenslange Therapie. Diese Patientinnen und Patienten haben eine erhöhte Anzahl von Mastzellen. Bei einem Kontakt mit dem jeweiligen Allergen schütten die Mastzellen Histamin aus, das zu den allergischen Reaktionen wie z.B. auch Blutdruckabfall führt. Je mehr Mastzellen vorhanden, desto mehr Histamin kann ausgeschüttet werden und desto dramatischer kann die Reaktion verlaufen.