Hörsturz und Hörstörungen in München

Ein (idiopathischer) Hörsturz – umgangssprachlich auch „Ohrinfarkt“ genannt – ist eine plötzlich auftretende Schallempfindungsstörung. In der Regel betrifft er ein Ohr und tritt ohne eindeutig erkennbare Ursache auf (idiopathisch). Hörminderungen mit klar nachweisbarer Ursache fallen definitionsgemäß nicht unter den Begriff Hörsturz.

Der Hörverlust kann dabei sehr unterschiedlich ausgeprägt sein: von leichten Einschränkungen bis hin zur vollständigen Taubheit. Ebenso variabel ist das betroffene Frequenzspektrum – es können einzelne Tonbereiche oder das gesamte Hörspektrum betroffen sein. Auch der Verlauf ist individuell verschieden. Bekannt ist jedoch, dass in vielen Fällen eine Spontanbesserung eintreten kann.

In der HNO Klinik Dr. Gaertner verfolgen wir einen multimodalen Therapieansatz, der über die rein symptomatische Behandlung hinausgeht. Neben der klassischen HNO-medizinischen Diagnostik und Therapie berücksichtigen wir auch funktionelle, psychosomatische und individuelle Einflussfaktoren, die bei Hörsturz und verwandten Beschwerden eine wichtige Rolle spielen können.

 

Wir behandeln neben dem Hörsturz auch Tinnitus sowie weitere Hörstörungen, die häufig gemeinsam auftreten. Dazu zählen unter anderem Hyperakusis (Geräuschüberempfindlichkeit) oder komplexe Hörverarbeitungsstörungen. Durch die enge Verzahnung von medizinischen, therapeutischen und – bei Bedarf – psychosomatischen Maßnahmen entwickeln wir für jeden Patienten ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept, das sowohl akute Symptome adressiert als auch langfristige Stabilisierung und Lebensqualität in den Fokus stellt.

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